(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
Daniel Schulz – Webseiten NEA
Kaubenheim 68
91472 Ipsheim
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Telefon: 0151 / 53 92 88 05
– nachfolgend „Auftragnehmer" genannt – und dem jeweiligen Kunden – nachfolgend „Auftraggeber" genannt – über die Erbringung von Webdesign-, Hosting-, Wartungs- und Server-Administrationsleistungen.
(2) Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Unterscheidung vorgenommen.
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Einladung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum).
(2) Durch die Beauftragung per E-Mail, Kontaktformular, telefonisch oder schriftlich gibt der Auftraggeber ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftragnehmer die Beauftragung schriftlich oder per E-Mail bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt.
(3) Das Angebot des Auftragnehmers (Kostenvoranschlag) ist 30 Tage gültig, sofern nicht anders angegeben.
(1) Der Auftragnehmer erstellt Webseiten nach den individuellen Anforderungen des Auftraggebers. Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
(2) Der Auftragnehmer schuldet die Erstellung einer funktionsfähigen, responsiven Webseite gemäß den vereinbarten Spezifikationen. Entwürfe werden dem Auftraggeber zur Freigabe vorgelegt.
(3) Die Anzahl der im Preis enthaltenen Korrekturschleifen ergibt sich aus dem gebuchten Paket. Darüber hinausgehende Änderungswünsche werden nach Aufwand berechnet.
(1) Hosting-Leistungen umfassen die Bereitstellung von Webspace, SSL-Zertifikat, E-Mail-Postfächern und die technische Verfügbarkeit gemäß dem gebuchten Paket.
(2) Der Auftragnehmer bemüht sich um eine Verfügbarkeit entsprechend dem gewählten Paket. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
(3) Der Auftragnehmer erstellt regelmäßige Backups, sofern im gebuchten Paket enthalten. Eine Garantie für die vollständige Wiederherstellbarkeit aller Daten wird nicht übernommen. Dem Auftraggeber wird empfohlen, eigene Sicherungskopien seiner Inhalte zu erstellen.
(1) Wartungsleistungen umfassen je nach gebuchtem Paket: technische Updates, Sicherheitsupdates, Backups, kleinere inhaltliche Änderungen und technischen Support.
(2) Der Umfang der enthaltenen Änderungen richtet sich nach dem gebuchten Wartungspaket. Größere Umbaumaßnahmen oder neue Funktionen sind nicht Teil der Wartung und werden gesondert beauftragt und berechnet.
(1) Alle angegebenen Preise verstehen sich als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer von derzeit 19 %.
(2) Für Webdesign-Projekte gelten Festpreise gemäß Angebot. Der vereinbarte Festpreis umfasst alle im Angebot aufgeführten Leistungen. Zusatzleistungen werden vor Ausführung abgestimmt und gesondert berechnet.
(3) Die Zahlung für Webdesign-Projekte erfolgt wie folgt, sofern nicht anders vereinbart:
(4) Hosting- und Wartungsleistungen werden je nach Vereinbarung monatlich oder jährlich im Voraus in Rechnung gestellt. Bei jährlicher Zahlweise gewährt der Auftragnehmer einen Rabatt gemäß aktueller Preisliste.
(5) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen. Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto.
(6) Kommt der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Texte, Bilder und sonstigen Materialien rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass er über die erforderlichen Rechte an den bereitgestellten Materialien (Texte, Bilder, Logos usw.) verfügt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung von Schutzrechten an den vom Auftraggeber gelieferten Materialien entstehen.
(3) Verzögerungen, die durch eine verspätete oder unvollständige Zulieferung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Liefertermine verschieben sich entsprechend.
(4) Der Auftraggeber benennt einen festen Ansprechpartner für das Projekt und sorgt für zeitnahe Rückmeldungen bei Rückfragen und Freigaben.
(1) Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Webseite dem Auftraggeber zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber prüft die Leistung und erklärt die Abnahme innerhalb von 14 Tagen. Die Abnahme kann schriftlich oder per E-Mail erfolgen.
(2) Verweigert der Auftraggeber die Abnahme, hat er die Mängel konkret und schriftlich zu benennen. Der Auftragnehmer wird die berechtigten Mängel in angemessener Frist beseitigen.
(3) Erklärt der Auftraggeber die Abnahme nicht innerhalb der genannten Frist und benennt auch keine konkreten Mängel, gilt die Leistung als abgenommen.
(1) Mit vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an der erstellten Webseite und den vom Auftragnehmer erstellten Inhalten ein.
(2) Das Nutzungsrecht umfasst die Verwendung der Webseite im vereinbarten Umfang. Eine Weitergabe an Dritte oder die Nutzung für andere als die vereinbarten Zwecke bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
(3) Quellcode, Designs und technische Konzepte, die der Auftragnehmer eigenständig entwickelt hat und die nicht individuell für den Auftraggeber erstellt wurden (z. B. Frameworks, Vorlagen, Bibliotheken), verbleiben im Eigentum des Auftragnehmers.
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellte Webseite als Referenz zu nennen und auf seiner eigenen Webseite darzustellen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.
(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme den vereinbarten Anforderungen entsprechen. Für Mängel, die bei der Abnahme bereits vorhanden waren, gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist.
(2) Bei berechtigten Mängeln hat der Auftragnehmer zunächst das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach angemessener Frist fehl, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Rechte zu.
(3) Die Haftung des Auftragnehmers beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(4) Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
(5) Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle oder Störungen, die durch höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern (z. B. Rechenzentrum, Internetprovider) oder durch unsachgemäße Eingriffe des Auftraggebers verursacht werden.
(6) Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für ein bestimmtes Suchmaschinen-Ranking oder den wirtschaftlichen Erfolg der Webseite.
Verträge über die Erstellung von Webseiten enden mit der Abnahme und vollständigen Bezahlung. Eine vorzeitige Kündigung durch den Auftraggeber ist möglich; in diesem Fall ist der bis dahin erbrachte Leistungsanteil zu vergüten.
(1) Hosting- und Wartungsverträge mit monatlicher Zahlweise haben eine Mindestlaufzeit von drei Monaten und verlängern sich jeweils um einen weiteren Monat, sofern nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt wird.
(2) Hosting- und Wartungsverträge mit jährlicher Zahlweise haben eine Laufzeit von zwölf Monaten und verlängern sich jeweils um weitere zwölf Monate, sofern nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).
(5) Bei Kündigung des Hostings stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber auf Wunsch alle Daten in einem gängigen Format zur Verfügung. Die Datenbereitstellung erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsende.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für die Durchführung des Vertrages zu verwenden.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Weitere Informationen zum Datenschutz finden sich in der Datenschutzerklärung.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(3) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
(4) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
Stand: März 2026